“Spurensuche im Frankweiler Wald”

Erleben Sie auf einem Rundwanderweg von ca. 3,5 km Länge 3000 Jahre Geschichte.
Auf der befestigten Wegstrecke durch das zusammenhängende Waldgebiet sind nur wenige Höhenmeter zu überwinden. Genießen Sie in der Ruhe des Waldes die gute Luft.
Auf Informationstafeln, wird die Bedeutung dieses Waldstückes und deren Nutzung erläutert.
Auf dem neuen archäologischen Rundweg „Spurensuche im Frankweiler Wald“ wird deutlich, dass dieses Waldstück schon zur Zeit der Kelten und Römer von Bedeutung war.
Auffällig ist eine bemerkenswerte Dichte und Vielzahl von gut erhaltenen Bodendenkmälern.
Römische Grabgärten, eine vorgeschichtliche Grabhügelgruppe und ein römerzeitlicher Gutshof geben einen Einblick in das Leben und das Totenbrauchtum früherer Epochen.
Die Kelten haben diesen wichtigen Verkehrsweg auf der Wasserscheide bereits genutzt.
Für die Römer war diese Straße eine wichtige Verbindungsstrecke für die Streitmächte und den Handel. Eine Römersiedlung stellte die Versorgung sicher und bot eine Herberge.
Die Holznutzung in diesem ertragreichen Waldgebiet hatte immer einen hohen Stellenwert.
Zur Zeit der Industrialisierung wurde hier Eisenerz für die Rheinböller Hütte geschürft und konnte über die Karrenstraße einfach abgefahren werden.
Die Wasservorkommen in diesem Waldgebiet konnten wegen der Höhenlage gut genutzt werden um die benachbarten Dörfer zu versorgen.
Heute bietet dieses Hochplateau beste Voraussetzungen für die Nutzung der Windkraft.
10 Windkraftanlagen in der Gemeinde Beltheim, zu dem der Frankweiler Wald gehört, produzieren den Strom für 24.000 Haushalte.
Für Freunde des Geocatchings sind Anlaufstellen angelegt.
Zu erreichen ist der Rundweg über den Parkplatz Sportplatz Braunshorn und über die Einfahrt Sportplatz Frankweiler bis zum Parkplatz am Windrad.
Mehr Informationen finden Sie auf dem aktuellen   Flyer (1.3 MB)